Die unendliche ­Geschichte der
Testamentsaffäre

Leserbriefe / 24.10.2013 • 18:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

In einem Leserbrief übt Herr Rechtsanwalt Weber herbe Kritik am Leserbrief von Frau Fehr-D’Alberto. Sicher verfügt Frau D’Alberto über keine profunden Rechtskenntnisse, wie der Herr Rechtsanwalt im Leserbrief anklingen lässt. Ich vermute aber, dass sie sehr wohl ein Gespür für Recht und Unrecht hat und in diesem konkreten und sehr komplexen Fall auf die Berichterstattung in den Medien angewiesen ist. Ich frage mich aber doch, wie es sein kann, dass anerkannte Richter und Staatsanwälte diese von Rechtsanwalt Dr. Reinhard Weber erwähnten Paragraphen nicht berücksichtigt haben, oder warum es sonst zu so unvollkommenen Urteilen kommen konnte? Wäre es nicht gut, wenn sich Dr. Weber mit seinem enormen Wissen in diesen Fall einschalten würde, damit endlich Klarheit und Wahrheit ans Licht kommen und dann auch der kleine Bürger erfahren darf, was in diesem Fall geschehen ist?

Da in letzter Zeit in fast allen für die Öffentlichkeit interessanten Fällen die Urteile von den Höchstrichtern aufgehoben oder korrigiert wurden, frage ich mich inzwischen oft, ob es nicht besser wäre, in solchen Fällen von vorneherein diese Herren urteilen zu lassen, es wäre wahrscheinlich kostengünstiger und für das Image des Richterstandes sicher förderlich!

Hilde Schennach,
Holderweg 14, Rankweil

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