Sozialraum­orientierung in Vorarlberg

Leserbriefe / 29.10.2013 • 20:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 24. Oktober 2013.
VN-Bericht vom 24. Oktober 2013.

Als Studenten der „Sozialen Arbeit“ und Mitglieder der StudentInnengruppe SÖPPS (Sozialökonomische und -politische Plattform der StudentInnen der FH Vorarlberg) freut es uns ganz besonders, dass Bewegung in die Organisation der Soziallandschaft in Vorarlberg kommt. Das politische Mandat der Menschenrechtsprofession „Soziale Arbeit“ lautet, den sozialen Wandel in der Gesellschaft zu fördern. Die Gesellschaft ist ein System, welches aus vielen Teilsystemen besteht, wovon eines die soziale Arbeit mit ihren Institutionen, deren Beschäftigten und den Klient(inn)en ist. Um ihrer Kernaufgabe, die Besorgung des ganzen Menschen und die Lösung sozialer Probleme, gerecht zu werden, darf sie nicht der Entwicklung der Gesellschaft hinterherlaufen, sondern sollte vorausschauend, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierend, Impulsgeber für den sozialen Wandel sein.

Die Lehrenden unseres Studiengangs wissen, warum sie konsequent eine wissenschaftsbasierte und internationale Ausrichtung des Studiengangs „Soziale Arbeit“ fordern und lehren. Die Idee der Sozialraum­orientierung, die seit der Info-Veranstaltung mit Dr. Wolfgang Hinte in Fachkreisen von Land und sozialen Institutionen heftig und viel zu sehr unter dem Aspekt der Kosteneinsparung diskutiert wird, ist für uns Studierende daher nichts Neues. Als Studenten der FHV würden wir gerne darauf hinweisen, dass Forschung, Wissenschaft und international fachliche Kompetenz an der FHV vorhanden sind. Dieses Wissen zu nützen, wäre gemäß dem kürzlich erschienenen Landesrechnungshofbericht konsequent, fortschrittlich und eine Anerkennung der Kompetenzen der Fachhochschule Vorarlberg.

Kurt Walser, Loherhofweg 3, Bregenz; Martin Greber,
Kammern 921, Egg; beide SÖPPS

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