EU-Wahl 2014: Wie erhöht man die Wahlbeteiligung?

Leserbriefe / 02.06.2014 • 21:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

80 Prozent der österreichischen Gesetze werden im EU-Parlament beschlossen, trotzdem sind in Vorarlberg nur knapp 40 Prozent zur Wahlzelle gepilgert. Um den berühmten Zweizeiler von F. W. Bernstein abgeändert zu zitieren. „Die schärfsten Kritiker der EU-Elche waren früher selber welche.“ Diese mentale „Eh-schon-wurscht-Einstellung“ beim Wählengehen darf nicht sein. Da Österreich nach vielen Jahren wieder einmal bei dem Eurovision Song Contest zugeschlagen hat, warum nicht das aktive Wählengehen bei der nächsten Wahl belohnen? Nach dem Motto „Wer wählen geht, bekommt eine Wurst mit Brot samt Senf sowie ein Bier gratis.“ Diese Aktion mit Volksfestcharakter könnte mit vereinten Vereinskräften unter Federführung der Gemeinde gegen Kostenersatz organisiert und durchgeführt werden. Die Ausgaben für diese extrinsische Motiva­tionsaktion könnte man sich leisten, in dem man flächendeckend keine Plakate mehr mit banalen Sprüchen und grinsenden Konterfeis mehr aufstellt, die bei Frau und Herr Österreicher nur einen Bänderriss im Backenknochen erzeugen. So verleihe ich der Hoffnung Ausdruck, dass dieser Vorschlag zur nächsten Wahl, die durch den Magen geht, umgesetzt wird. Die Wahlbeteiligung wird bestimmt erhöht. Mahlzeit!

Christoph Rinderer,

Kommingerstraße 57, Götzis

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