Der Weg für

Leserbriefe / 06.06.2014 • 20:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Österreich

Zweifelsohne haben in den letzten zehn Jahren die Gewählten und in der Verwaltung Österreichs Verantwortlichen unser Land in die heutige Situation selbst manövriert und verantwortungslose Überbürokratisierung als unproduktive Arbeitsbeschaffung betrieben. Dabei sind es gerade die autorisierten Kommunen, die genüsslich zugeschaut haben, wichtig nur, wenigstens ihr Erscheinungsbild medial gerecht präsentiert zu haben. Ja, wegen dem Kaufkraftschwund ist eine Steuersenkung für noch Arbeitstätige bis 50.000 Euro brutto jährlich sofort notwendig, und es braucht eine nationale Anstrengung, der österreichischen Schuldenmacherei auch in Vorarlberg Einhalt zu gebieten. Der von Arbeiterkammerpräsident Hämmerle vorgeschlagene Weg zur Gegenfinanzierung mit Besteuerung von privatem Eigentum ausgesuchter Reicher ist wohl der blödeste Einfall für die zukünftige Nachhaltigkeit einer Volksgemeinschaft. Denn wer selbst im Glashaus sitzt, muss Vorbild sein für eine längst fällige Verwaltungsreform, auch seiner farbenfrohen, selbstbestimmten, unnützen Nützlichkeit. Ich fordere sofortige Offenlegung der Arbeitskosten und Reserven der Kammer und deren sofortige Rückführung an den Staat zur Schuldentilgung. Ebenso ist der Arbeiterkammerbeitrag für Dienstnehmer um 40 % zu kürzen und ein sparsamerer Umgang zum Wohle ihrer Klientschaft zu erreichen. Wenn schon neue Steuern, dann nur Verschiebung der Steuerlast von den Arbeitsbezügen zu den Günstlingen von wohlerworbenen Rechten der Ruhebezieher aller öffentlichen Einrichtungen, denn diese missbrauchten ihre Verantwortung für das Wohl Österreichs.

Alwin Rohner,

Raiffeisenstrasse 5, Lauterach

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