Dienstrecht –

Leserbriefe / 10.06.2014 • 18:15 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

wieder einmal . . .

Nun ist also wieder einmal ein Dienstrecht in heftiger politischer Diskussion. Nach den Lehrern sind die ÖBB-Mitarbeiter im Fokus der Diskussion. Doch während seinerzeit im Dezember 2013 die sozialdemokratischen Ministerinnen Gabriele Heinisch-Hosek und Claudia Schmied kein Problem mit einer Beschlussfassung ohne sozialpartnerschaftliche Einigung hatten, ticken in der SPÖ die Uhren in Sachen ÖBB gänzlich anders. Arbeiterkammer-Chef Rudolf Kaske und Sozialminister Rudolf Hundstorfer lassen unisono verlauten, dass ein neues ÖBB-Dienstrecht sicher kein Thema sei, Hundstorfer verstieg sich gar zur Aussage, darüber nicht einmal reden zu wollen. So also funktioniert Sozialdemokratie: Über die eigene Klientel wird die schützende Hand gehalten, der Rest der Bevölkerung darf dafür bezahlen.

Mag. Matthias Hofer,

Biberseeweg 25, 6414 Mieming

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