Sparen wäre
angesagt

Leserbriefe / 16.06.2014 • 21:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wer so einen Koalitionspartner hat wie die ÖVP in Wien, ist nicht zu beneiden. Er kämpft permanent gegen den Strom der Unvernunft und dubiose Nebelkerzen. Einmal ist es das Reizthema Neidsteuer, Grund-, Erbschafts- und Schenkungssteuer usw. Näher betrachtet ein unausgegorenes, lähmendes Entlastungs-Belastungs-Gefasel. „Dr. Feinemann“ treibt den „Partner“ vor sich her, um den eigenen Stimmenfang zu optimieren und bei den vielschichtigen Versprechen, den „Weggefährten“ beim Wähler als „Saboteur“ madig zu machen. Mit halbwegs intakten Rechenkenntnissen können diese professionellen Aufschneider (keine Fachleute) in die Fabelwelt von Grimm’s Märchen schubladisiert werden. Ökonomen sind der Überzeugung, dass nur über die Ausgabenseite (Reformen inklusive) eine Konsolidierung dieser bedrohlichen ­Finanzsituation herbeizuführen wäre, denn diese Wiener SPÖ-Wundertüten-Versprechungen der Vergangenheit: Ihre Renten sind sicher, der Ederer-Tausender, Wohnen muss leistbar bleiben – sie haben jahrelang leider auch viel heiße Luft mit unserem Geld produziert. Daher der Appell an Regierende, Opposition, Verfassungsgerichtshof: Haltet ein mit dem ewigen Taktieren auf Kosten der Bürger, verhindert eine weitere Verschuldung, steht auf gegen die Verschwendungen und dumm-dreisten Versprechungen, denn das nächste Sparpaket lässt grüßen, schlimmstenfalls die Pleite und somit die Zukunft der jetzigen und zukünftigen Generation. Solltet Ihr gemeinsam nicht in der Lage sein, endlich gemeinsam und zum Wohle des Volkes das Ruder herumzureißen, seid ihr keinen Schuss Pulver wert.

JOSEF GIACOMUZZI,

HUB 47A, HOHENWEILER

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