Berufung gegen Schwarzfahrerei

Leserbriefe / 25.06.2014 • 19:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Zitat aus dem VN-Bericht vom 24. 6. 2014: „Man will Schwarzfahrer dezimieren, und der Schaffner ist nicht in der Lage, alle Fahrkarten zu verkaufen.“ Da ist doch die Lösung schon enthalten! Wenn jemand keine Karte vorweisen kann, sollte es doch möglich sein, diese beim Schaffner nachträglich zu erwerben. Vielleicht etwas teurer als am Schalter oder am Automaten, was bestimmt jeder nachvoll­ziehen kann, da es sich um eine extra Dienstleistung handelt. Alleine schon die Wahlmöglichkeit: Karte nachlösen oder Unannehmlichkeiten, ist ein Zeichen von menschlichem Miteinander, das zusätzlich noch die Eigenverantwortung fördert. Ich würde mich freuen, wenn die Montafonerbahn kein wirkliches Interesse daran hat, jede Karte gerichtlich einzufordern, ohne zuerst diese Möglichkeit der „Wiedergutmachung“ anzubieten. Es hilft, Steuern zu sparen und negative Emotionen gar nicht erst hochkommen zu lassen. Menschlichkeit und Steuereinsparung sind so leicht umzusetzen – zu leicht?

Gabriele Kratzer,
Hubertusweg 17, Lauterach

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