Ohne Tiere
öde Natur

Leserbriefe / 25.06.2014 • 19:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Jetzt beleben sie wieder die Alpen und Bergweiden unseres Landes, die Tausenden Rinder, Schafe, Pferde und Ziegen. Und mit ihnen auch die wildlebenden Tiere. Von der Alpendohle bis zum Hirsch, von der Gemse bis zum Murmeltier und vom Rehkitz bis zum Fuchs. Sie sind es, die Leben ins Feld und auf die Flur, in den Wald und auf den kahlen Felsgrat bringen. Sie sind es, welche die so viel beschworene und gelobte Naturvielfalt erst ausmachen! Danken wir all jenen (den Bauern und den Wildhütern), die auch in den Zeiten der toten Vegetation dafür Sorge tragen, dass diese Juwelen der Natur noch viele Sommer lang jene Gegenden unseres Landes besiedeln dürfen, die von Erholungssuchenden aus dem In- und Ausland begangen und bestaunt werden. Denn diese Vielfalt, Schönheit und Lebendigkeit der Natur schützt letztlich nur derjenige, der um ihre Geheimnisse, aber auch ihre Verletzlichkeit weiß und der begriffen hat, dass er nur das in die Zukunft zu retten vermag, was er als Geschenk der Geschichte und der Gegenwart zu schützen bereit ist.

Hugo Waldner,
Großdorf 58, Egg

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