Wohnraum für alle Hörbranzer Bürger

Leserbriefe / 30.06.2014 • 19:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief vom

26. 6. 2014:

Als gewählte Mandatare bekennen wir uns zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum. Fälschlicherweise wird im genannten Leserbrief behauptet, wir wollten für das Gemeindegrundstück einen Höchstpreis erzielen. Richtig ist, dass wir einen Preis von 250 Euro/m2 gefordert haben, dieser liegt etwa 5 Euro über dem von der Gemeinde festgestellten ortsüblichen Preis. Der beabsichtigte Verkauf um 200 Euro/m2 bedeutet, dass die Gemeinde auf etwa 158.000 Euro verzichtet. Die Behauptung, dadurch werde „leistbares Wohnen“ erst ermöglicht, relativiert sich, wenn man diesen Betrag auf die geplanten 30 Wohnungen umlegt; dann stellt sich nämlich heraus, dass damit bestenfalls eine monatliche Mietpreisreduktion von etwa 25 Cent pro Quadratmeter erzielt wird. Angesichts der vielen anstehenden Investitionen im Bereich der Kinderbetreuung, dem „Betreubaren Wohnen“, dem Ausbau der Sportstätten und der Förderung unserer Vereine, kann es sich Hörbranz einfach nicht leisten, auf so viel Geld zu verzichten. Daher wollen wir, dass die Hörbranzer(innen), als Eigentümer dieses Baugrundstücks, in einer Volksabstimmung darüber entscheiden, ob dieser Ausverkauf von Gemeindevermögen in dieser Form erfolgen soll. Wir sind uns sicher, dass die jungen Familien, Kinder und Enkel es uns auch danken, wenn wir mit Weitsicht und Sorgfalt mit unserem Gemeindevermögen umgehen!

Günter Hiebeler,

Hochstegstraße 3, Hörbranz,

sowie Josef Siebmacher

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