Israels Fahne
am Pfarrhaus

Leserbriefe / 25.07.2014 • 20:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die polizeilich geschützte, von Türken veranlasste Demonstration zugunsten von „Hamastan“ veranlasste mich, am Pfarrhaus St. Gallenkirch den Davidstern anzubringen. Der hl. Papst Johannes Paul II. hat den von der UNO ermöglichten Staat Israel in seiner ihm von Gott zugewiesenen Heimat Judäa und Samaria offiziell anerkannt. Seine Staatsgründung beruft sich auf den „Felsen Israels“ (Gott). In fünf Kriegen und zwei Intitfadas musste sich der kleine David gegen Goliaths Übermacht (Syrien, Jordanien , Ägypten) in berechtigter Notwehr verteidigen. Auf Druck der USA erfolgte unter Scharon die Zwangsräumung von 10.000 jüdischen Siedlern in dem früher von Ägypten besetzten Gazastreifen. So konnten sich die Hamas-Terroristen den dicht besiedelten Küstenstreifen unter den Nagel reißen. Sogar Ägypten und Saudi-Arabien gehen heute auf Distanz zu dieser islamistischen, nun mit Abbas verbündeten Terrororganisation, deren erklärtes Ziel die Auslöschung Israels ist. Sie nehmen die Zivilbevölkerung als Schutzschild für ihren unterirdischen Waffenschmuggel und ihre Raketenabschussbasen auf Israel: In 16 Tagen 2160 Raketen! Sie sind die Nachfolger des mit Hitler verbündeten Großmufti al Hussein von Jerusalem, der sich mit deutschem Geld und Waffenhilfe zum Ziele setzte, „die fremden Einwanderer, die Zionisten, im arabischen Raum mit dem Schwert zu vernichten“. Die mit den Osmanen verbündeten ­Achsenmächte stellten sich 1915 gegenüber dem Völkermord an den christlichen Armeniern blind und taub. Ebenso kalt lässt die USA samt seiner EU-Kolonie die Ausrottung des Christentums im Irak und in Syrien. Die Einstellung von Linienflügen nach Tel Aviv feiert die Hamas als großen Sieg.

Pfarrer Eberhard Amann, Pfarramt, Haus-Nr. 3,
St. Gallenkirch,