Der VW Bully

Leserbriefe / 01.08.2014 • 19:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

. . . ist ein ganz besonderes Auto – ein Auto, mit Geschichte, ein Auto welches ein Lebensgefühl vermittelt. Es geht um das Genießen der Jugend, um Freiheit und um ein sorgenfreies Morgen. Und all diese Dinge sind es, die die Jungen Grünen vermitteln wollen. Es ist deren Zukunft, deren Freiheit, sie mitzubestimmen und zu gestalten. Ich bin mir sicher, dass es allen Beteiligten klar ist, dass der alte Bus kein E-Fahrrad ist (aber Danke für den Hinweis!). Trotzdem – oder vielleicht gerade weil? – Mobilität im Land Vorarlberg ein sehr wichtiges Thema ist, wurde wohl ein markantes Fahrzeug als Tour-Bus gewählt. Und sind wir mal ganz ehrlich – wie viel wird denn tatsächlich gefahren? Abgesehen davon, dass die Jungen Grünen selbstverständlich CO2–Kompensation-Zertifikate bezahlen, ist doch hier die wichtige Frage die der Mobilität der Jugend. Junge Menschen sind gerne und viel unterwegs – und nicht nur zu Hauptverkehrszeiten. Wenn wir ernsthaft an einer nachhaltigen Verkehrspolitik interessiert sind, müssen wir der Jugend – und den Senior(inn)en, die teilweise nicht mehr selbst aktiv am Individualverkehr teilnehmen können (und wollen) – eine echte Alternative bieten. Dieses Problem haben die Jungen Grünen erkannt, und es ist ihnen anscheinend mit Hilfe des Bullys gut gelungen, dieses Thema ins Zentrum des allgemeinen gesellschaftlichen Diskurses zu stellen! Bravo!

Vanessa Garzón,

Südtirolerstraße 10/29,
Rankweil

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