Veto: keine weitere Kriegstreiberei

Leserbriefe / 01.08.2014 • 19:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrter Herr Vizekanzler, die aktuellen Entwicklungen am südöstlichen Außenrand der EU lassen zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkrieges wieder unerhörte Eskalationen und Erinnerungen aufkommen. Damals wie heute lassen sich Politiker und –innen von im Hintergrund operierenden Interessen manipulieren. Ging und geht es den Verantwortlichen 1914 & 2014 um eine Eskalation mit Russland, Spaltung der EU und Hegemonie im Sinne eines Währungs-und Wirtschaftsraumes der alleine nur durch die Seigniorage-Gewinne seiner Währung existieren kann? Ich möchte Sie als gewählte Volksvertreter im Sinne unseres Landes und seiner Bürger und –innen auffordern, umgehend und unverzüglich für ein österreichisches Veto gegen die von der EU geplanten, sinnlosen, unsere Gesellschaft & Wirtschaft, unsere Steuerzahler und nachfolgenden Generationen schädigenden Anti-Russland-Sanktionen zu sorgen. De-Eskalationsbemühungen, Offenlegung großangelegter Grundstücks­transaktionen der letzten Jahre in der Ukraine anstelle von Kriegstreiberei sind in den Vordergrund zu stellen!

Dr. Wolfgang Herburger,

Feldgasse 7, Dornbirn

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