Abtreibung im Krankenhaus?

Leserbriefe / 03.08.2014 • 19:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Als Gesundheitsminister sollte Herr Minister Stöger bei seinem „Angebot“ für Schwangere bedenken, dass viele Frauen – oft erst viel später – ein Leben lang an den psychischen Folgen einer Abtreibung leiden, die Sache für das arme, wehrlose Kind sehr grausam vor sich geht und tödlich endet, Ärzte dem Leben und nicht dem Töten verpflichtet sind, sehr viele Bürger keinesfalls bereit sind, Abtreibung, eine (gottlob straffreie) Straftat, zu finanzieren, nicht zuletzt aber auch, dass unser Sozial­system aufgrund eklatanten Geburtenmangels und massiver Überalterung unserer Gesellschaft in Bälde kippen wird! Stattdessen sollte er (und sollte jeder Bürger) die Aktion „Fakten helfen“ unterstützen und endlich alles ihm nur Mögliche für die Prävention von Abtreibung tun! Bei dieser Unterschriftenpetition, die im Internet herunterladbar ist, wird keinesfalls die Fristenlösung infrage gestellt, aber die Forderung erhoben, endlich auch in Österreich, wie sonst überall in unseren Nachbar­ländern, eine anonyme Statistik über Zahlen und Gründe zuzulassen! Wir brauchen jedes einzelne Kind, und jedes ungeborene Kind hat das naturgegebene Recht auf Leben! Ist Ihnen übrigens bekannt, dass das Ungeborene mit sechs Zentimetern Größe schon einen unverwechselbaren Fingerabdruck besitzt und mit zehn Wochen bereits hören kann? Von Schwanger­schaftsunterbrechung, von einem „Zellhaufen“, „Schwangerschaftsgewebe“ oder ähnlichen verharmlosenden Bezeichnungen sowie fehlendem Schmerzbewusstsein kann keine Rede sein!

Ich, und mit mir sehr viele Bürger(innen), bin Herrn Landesrat Christian Bernhard für seine Haltung gegen Abtreibung im LKH sehr dankbar!

Dipl.-Päd. Brigitte Pfandl,

8842 Katsch 139

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