Die Falzer Straße in Sulzberg

Leserbriefe / 13.08.2014 • 20:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 12. August.
VN-Bericht vom 12. August.

Einige Berichte zur Falzer Straße, welche in der letzten Zeit in den VN erschienen sind, veranlassen mich als völlig Unbeteiligten zu einer Stellungnahme. Das Bild, welches hier über eine gut geführte Gemeinde entstehen könnte, wäre ein völlig falsches. Diese dargestellten Missstände gibt es in Sulzberg einfach nicht. Es gibt aber einige Interessenten an der Falzer Straße, die sich weigern, das zu tun, was für alle anderen Sulzberger selbstverständlich ist. Alle haben, wenn ihre Parzellen durch Straßen erschlossen oder deren Straßen saniert wurden, Interessenbeiträge bezahlt. In Sulzberg wurden in der Zeit von 1955 bis 1996 insgesamt 51 Güterwege in einer Gesamtlänge von 42,2 km gebaut. Es gibt nur wenige Sulzberger, welche zu diesen Weganlagen keine Interessenbeiträge bezahlt haben. Niemand in der Gemeinde würde es verstehen, wenn dies bei der Falzer Straße anders sein sollte. Die Klärung der Frage, ob die Falzer Straße eine Gemeindestraße ist, hat schon viele Stellen beschäftigt und unnütze Verwaltungskosten verursacht. Für mich hat die Straße in der Praxis schon vor über 80 Jahren den Charakter einer Gemeindestraße verloren. Die Klärung dieser Frage ist nach Meinung von Experten belanglos, weil eine Gemeinde für den Bau und Erhalt ihrer Straßen auch Anrainerbeiträge verlangen kann. Für mich wäre es ein Anliegen, dass die Vernunft letztlich stärker ist als eine weitere Auseinandersetzung, die zu nichts führt.

Konrad Blank,

Widum 451, Sulzberg

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