Höchste Zeit!

Leserbriefe / 13.08.2014 • 20:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

10. August 2014, ein föhniger Tag mit starkem Verkehrsaufkommen! Mein Mann musste zur Therapie in die Reha Schruns. In das schöne Montafon wollten auch noch viele ausländische Touristen und Wochenendausflügler. Wir konnten ein nervöses, angespanntes Fahren der vielen Verkehrsteilnehmer
beobachten – warum? Mit Schaudern zählte ich in dieser idyllischen Natur
sechs unbeschrankte Bahnübergänge, was die Verunsicherung erklärte, bei so einem dichten Verkehrsaufkommen. Mit Trauer dachten mein Mann und ich zurück an einen kürzlich verunfallten Toten durch so einen ungesicherten Bahnübergang. Schon über sehr viele Jahrzehnte lang eine Todsünde unserer Verkehrsminister! Der Gesetzgeber vergeudet lieber seine Zeit stets mit wandernden Radarsäulen – sehr beliebt –, mit der sehr viel geldbringenden 30-km/h-Beschränkung, ­welche die Fahrer nur ablenkt (Tacho-Prüfblick). Doch all das ist nichts
gegenüber den vielen Toten und Verletzten, die einem ungesicherten Bahnübergang zum Opfer fielen. Bei dem stetigen Verkehrszuwachs kann der Gesetzgeber solche gefährlichen Bahnübergänge nicht mehr zulassen! Es ist höchste Zeit, solche Risiken zu stoppen, denn das alles schreit zum Himmel!

Waltraud Ludescher,

Montfortstraße 26, Rankweil

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