Schweizer Kracher

Leserbriefe / 15.08.2014 • 19:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Kommentar von

Arnulf Häfele:

Ja, die Schweizer haben am 9. Februar einen Entscheid gegen die mächtige EU gefällt und sind dabei der Vernunft gefolgt, da sie vorausschauend festgestellt haben, dass es dem Land schlecht bekommt, wenn die Zuwanderung wie bisher anhält, nämlich jährlich bis zu 80.000 Menschen. Halbwegs gescheiten Menschen leuchtet das ein, nur den EU-Oberen scheinbar nicht. Und wo käme man denn da hin, wenn sich die paar Millionen sturen Schweizer mit solchen „egoistischen“ Forderungen durchsetzen würden? Hat doch die Erpressermache schon immer funktioniert, wie auch in Österreich, als den Menschen eingebläut wurde, dass wir ohne EU-Beitritt ausgeschlossen sein würden von diesem großen, freien Markt und auf dem Abstellgleis landen würden. Da es auch in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik eine ganz klare Vorgabe gab, nämlich dass EU und Neutralität nicht vereinbar sei, wurde das Problem dann auf österreichische Art gelöst, indem man dem Volk vor der Abstimmung sagte, man würde auch nach dem EU-Beitritt neutral bleiben, während nach ein paar Jahren das Bundesverfassungsgesetz heimlich, still und leise abgeändert wurde, womit sich Österreich verpflichten musste, die GASP der EU voll mitzutragen. Solche „kleinen Korrekturen“ sind aber für Herrn Häfele scheinbar nicht so wichtig, obwohl er in anderen Belangen (FPÖ) äußerst aufmerksam und sensibel ist.

Gerda Kopecny,

Rudolfstraße 13, Lustenau

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