Jauche auf
Alpe Spullers

Leserbriefe / 19.08.2014 • 20:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief von

Hr. Bereuter vom 12. 8. 2014:

Bereits seit Jahrzehnten bringt die Alpe Spullers den im Stall natürlich anfallenden Mist der Tiere in Flüssigform aus, um eine zu starke Konzentration und somit Belastung von hofnahen Flächen zu vermeiden. Dies geschah bislang auch zur Zufriedenheit der in diesem Bereich Erholung suchenden Wanderer, welche Verständnis für den natürlichen Nährstoffkreislauf aufbrachten. Dass bei solchen Arbeiten auch einmal ein Fehler – sprich eine schlechte optische Wirkung – entsteht, kann nicht als Mutwilligkeit gewertet werden. Wir werden uns in Zukunft um noch mehr Sensibilität bemühen. In persönlichen und sehr konstruktiven Gesprächen mit dem Leserbriefschreiber und der Obfrau des Naturschutzbundes Frau Hildegard Breiner konnte ich glaubhaft versichern, dass sich im betroffenen Bereich keine Murmeltierbaue befinden. Die Almbewirtschafter unserer Alpe leisten jährlich an die 1000 Stunden Frondienst, um diese schöne Landschaft auch weiterhin für Touristen erlebenswert zu erhalten.

Kein Verständnis finden wir jedoch dafür, dass Herr Rauch von den Grünen die tägliche und harte Arbeit der Bauern in politisches Kleingeld ummünzen will! Um seinen realitätsfremden Aussagen in der Landesrundschau vom 14. 8. 2014 über zu viel Vieh auf Vorarlbergs Alpen sowie die Möglichkeit einer bodennahen Ausbringung von Gülle auf Steilflächen entgegenzuwirken, würden wir ihn gerne einladen, seine erste „Fronstunde“ auf unserer Alpe zu leisten. Wo gearbeitet wird – und nur dort – passieren auch Fehler. Wir sind uns als Alpe unserer Verantwortung bewusst – und das nicht nur in Wahlkampfzeiten!

Für die Alpe Spullers

Obmann Johannes Gantner,

Obere Gasse 7, Wald a. Arlberg,

sowie Alpmeister

Hans Lanschützer

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