„Hunde in den Landtag“

Leserbriefe / 20.08.2014 • 19:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zu den Leserbriefen „Hunde in den Landtag“, VN 9./10.8.14 und 13.8.14:

Sehr geehrte Frau Dr. Nussbaumer, um es vorwegzunehmen, ich kenne Herrn Hänsler nicht, daher unterstütze bzw. verteidige ich ihn nicht. Könnte es aber sein, dass sich hier ein Steuerzahler auf humoristische Art seinen politischen Frust von der Leber schreibt? Gewiss, ich hätte diese Wortwahl nicht getroffen. Wenn man aber einen Spruch, ein Zitat von Franziskus von Assisi, nachliest: „Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du Mensch, sei Sünde. Mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“ Hier sollte man über den „Zustand“ unserer Gesellschaft, unseres Landes, unserer „Bananen“-Republik, unseres Europa und unserer Welt nachdenken. Alleine der Begriff „Worttreue“ treibt jedem Steuerzahler die Galle hoch. Da könnte man fragen, für wen ist der Vergleich geschmacklos? Jeder Mensch hat sich sein Ansehen selbst erarbeitet. Ich könnte nun anfangen, einzelne Themen aufzuzählen und zu kommentieren, dies sprengt aber den Rahmen. Die Aufarbeitung der Themen und Skandale erfolgt langsamer, als neue dazukommen. So gesehen haben wir viele unerledigte „Baustellen“, nicht nur auf Bundesebene. Es ehrt Sie, Frau Dr. Nussbaumer, und es ist durchaus legitim, wenn Sie „Ihren Landtag mit den darin arbeitenden Menschen“ verteidigen. Ich bitte alle um Mäßigung der Gedanken, der Worte und in der Folge der Taten.

Dieter Isele,
Frühlingstraße 10, Lauterach

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