Geld für
Kleinkindbetreuung

Leserbriefe / 21.08.2014 • 21:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mehr Geld vom Bund für Kleinkindbetreuung sagt die Familienministerin, besonders bei der Betreuung der 0- bis 3-Jährigen sei Nachholbedarf. Nachholbedarf ist besonders bei der innerfamiliären Kinderbetreuung gegeben. Warum wird z. B. einer Mama, die ihre Kinder selbst betreut, kein Betreuungsgeld mit SV- und Pensionsbeitrag geleistet? Ist sie weniger wert als eine öffentlich angestellte Kinderbetreuungsperson? Oder steckt etwa die Gender-Ideologie mit ihrem Familienzerstörungsprogramm dahinter? Denn die Zerstörung der Familie als Ort der Persönlichkeitsbildung, wie Frau Kuby schreibt, führt zur Verstaatlichung der Erziehung und uferlosen Sozialkosten. Was das Kind in der Familie nicht lernt, lernt es nimmermehr: Urvertrauen, Anstand, Bindungsfähigkeit, Selbstvertrauen, Liebe etc. Je weniger die Familien diese Menschbildung leisten, umso mehr wächst der Bedarf an öffentlich finanzierten Jugendämtern, Heimen, Sozialarbeitern, Psychiatrien und Gefängnissen. Soziale Missstände, in denen der Staat Hilfe leisten muss, werden zur Rechtfertigung des zunehmenden staatlichen Übergriffs auf die elterliche Erziehungsvollmacht benutzt. Wie sagte der Premierminister David Cameron, als im Sommer 2011 in London ganze Straßenzüge von randalierenden Jugendlichen in Brand gesetzt wurden: „Wenn wir irgendeine Hoffnung haben wollen, unsere zerbrochene Gesellschaft zu heilen, dann müssen wir mit der Familie und Elternschaft beginnen, das muss unsere erste Priorität sein.“ Es ist höchste Zeit, dass in die innerfamiliäre Kinderbetreuung investiert wird!

Norbert Bolter,

Gitzebühel 9, Koblach

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