Nie mehr Krieg und deshalb auch kein Embargo

Leserbriefe / 27.08.2014 • 19:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Parallelen in der jüngeren Weltgeschichte sind zu offensichtlich. In Lybien waren es Rebellen, die nach einer ausländischen Intervention riefen. In Syrien war es das Gleiche. Inzwischen haben sich diese angeblichen Rebellen zu einem Gottesstaat im Rahmen des Dschihad entwickelt. Und so wie damals ruft man auch jetzt in der Ukraine nach einer Intervention der NATO. Verblüffenderweise hatte und hat man es jedes Mal auf der gegnerischen Seite mit Russland zu tun. Es ist nur zu offensichtlich, dass nicht nur das jetzige Embargo von den USA aus gesteuert wird. Wollen wir als Österreicher wirklich eine Konfrontation mit Russland? Nicht nur die mühsam aufgebauten wirtschaftlichen Beziehungen sollen jetzt zerstört werden, sondern auch einen Krieg, wie sie dies nicht nur in Afrika zum x-ten Mal provoziert hat, will uns die USA offensichtlich aufhalsen. Vor rund 60 Jahren hieß die Devise: Nie mehr Krieg! Unsere Kriegerdenkmäler sind uns eine Mahnung. Wir wollen unsere Verwandten und Freunde nicht durch einen noch grausameren Krieg verlieren und deshalb wollen wir kein Embargo gegen Russland und auch keine Provokation Russlands. Und wir wollen die furchtbare Not eines Krieges auch nicht auf der Seite der russischen Bevölkerung. Oder doch?

Pater Bernhard Kaufmann,

Jennen 2, Dornbirn

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