Politik, Wirtschaft, Kultur und die Wahrheit

Leserbriefe / 28.08.2014 • 18:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zeitungen am Wochenende bieten einen besonders bunten Strauß von Bildern und Berichten vom gesellschaftlichen Leben. Die Wahrheit wäre die Darstellung der Wirklichkeit. Die Wirklichkeit des individuellen Lebens, noch mehr des kollektiven Lebens ist hinter unseren Fassaden, wir spielen uns und andern was vor: Wir lügen nicht, aber sagen nur die halbe Wahrheit. Natürlich gibt es Situationen und Menschen, die Wahrheit erfordern bzw. fordern und auch geben, aber das bleibt dann verborgen, es wird nicht öffentlich. Die Fassade wahren vor allem die Sprecher von Organisationen, vor allem die der Kirchen, der sogenannten Hüter der öffentlichen Moral. Es gibt die Stelle Matth. Ev. 12, 30-37: „Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. Drum sage ich euch, jede Sünde und Lästerung wird den Menschen nachgelassen, aber die Lästerung wider den Geist wird nicht nachgelassen …“ Die römisch-katholische Kirche hat das Gottesbild Jesu vom Vatergott in den ewig verdammenden Gott verkehrt und sie hat den Mord der jüdischen Priester an Jesus als notwendiges Opfer der Versöhnung mit dem Vater dargestellt. Das sind Lästerungen gegen den Geist der Liebe, gegen Gott! Das ist unter der Oberfläche des bunten Lebens eine verdeckte Wahrheit.

Josef A. Schmidt,

Am Rain 24/10, Nenzing

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