Zwischenbericht
– Synode auf
Abwegen

Leserbriefe / 20.10.2014 • 18:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Paulus beklagt die Spaltung in der Kirche von Korinth (1,12): „Ich halte zu Paulus (Kasper), ich zu Apollos (Müller), ich zu Kephas (Franziskus), ich zu Christus. Ist denn Christus zerteilt? Wurde etwa Erdö für euch gekreuzigt?“ Wenn Du das Leben erlangen willst, halte die Gebote (Mt. 19,17). „Geh hin und sündige nicht mehr.“ Jesus ruft zur Umkehr auf, nicht zur Rechthaberei. „Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehe-brecher noch Diebe werden das Reich Gottes erben (1. Kor. 6.9).“ Kardinal Kasper versucht mit seinen liberalen deutschen Amtskollegen die Synode zu manipulieren und die weiße Fahne zu weben für eine bedingungslose Kapitulation vor der heutigen Dekadenz. Die Konzilsaussage, wonach auch in anderen Religionen vielfältige Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden sind, wenden sie auf Zweit- und Drittehen, auf Polygamie und Homoehen an. Übergangen wird der Text: „Was an Gutem in den Kulturen keimhaft angelegt ist, wird gesund gemacht zur Herrlichkeit Gottes, zur Beschämung Satans und zur Seligkeit des Menschen.“ Die christliche Ehe ist weder ein weltlich Ding (Luther) noch ein Ideal (Schönborn), sondern Abbild der unwiderruflichen Treue Gottes. Hiefür starben Jon Fischer und Thomas Morus den Märtyrertod.

Pfarrer Eberhard Amann, St. Gallenkirch, Gortipohl, Gargellen