Islamgesetz
und Katholiken

Leserbriefe / 12.11.2014 • 18:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief „Zweierlei Maß im Islamgesetz“,
VN vom 10. Nov. 2014:

Da bin ich anderer Meinung als Dr. Striebel. Wenn wir hier z. B. einen Priester aus Uganda unterstützen, dann wissen wir von vornherein, dass er sich in seiner Heimat einsetzen wird für Befriedung und Versöhnung seines Landes, für den Kampf gegen Aids, für Gerechtigkeit, für Demokratie und Menschenrechte, kurz: für eine christlich verstandene, also allgemeine Nächstenliebe ohne Rücksicht auf die Konfession. Dagegen ist der Verdacht nicht unbegründet, dass es in den vielfältigen bis gegensätzlichen Bewegungen des Islam auch die Tendenz zu einem militanten Extremismus gibt – und das durchaus mit einem „missionarischen“ Ziel, für dessen Erreichung auch Gewalt als heilig gilt. Geldspenden für die christliche Mission sind über jeden ähnlichen Verdacht erhaben.

Und wenn man auch noch das Besondere des „Katholischen“ anschauen wollte:

Ein Katholik (oder einer anderen christlichen Kirche Angehöriger) kann aus der Kirche austreten, er kann (natürlich straflos) Moslem werden, er kann einen Nichtchristen heiraten, er kann Kirche und Papst und auch den Glauben kritisieren. . .
So viel zum Unterschied.

Peter Mathei,

Hof 1, Alberschwende