Unterbringung
von Flüchtlingen

Leserbriefe / 12.11.2014 • 18:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Den Anregungen der Kollegen Prof. Abbrederis und Prof. König zum Thema Unterbringung von Flüchtlingen im leerstehenden Krankenhaus Gaisbühel kann ich mich nur anschließen. Auch das von Frau Künz erwähnte ehemalige Dornbirner Kinderdorf sollte zur Diskussion stehen. Beide Objekte liegen natürlich in Hanglage mit guter Aussicht. Wo kämen wir denn da hin, wenn wir Flüchtlingen auch noch gute Aussicht anbieten würden. Vor wenigen Tagen hat der niederösterreichische FPÖ-Chef Höbart in Zusammenhang mit Flüchtlingen von „Erd- und Höhlenmenschen“ gesprochen. Dabei handelt es sich nicht um einen einmaligen rassistischen Ausrutscher eines FPÖ-Politikers. Nein, in dieser Partei kommt es immer wieder zu hetzerischen und Unfrieden stiftenden Aktionen und Aussagen. Heimat ist besonders bei Wahlkampagnen ein häufig verwendeter Begriff der FPÖ. Die Wähler der FPÖ sollten sich vielleicht überlegen, ob sie durch ihr Wahlverhalten unserer „Heimat“ wirklich etwas Gutes tun.

Dr. Gerd Schmid,

Sorgenwies 7, Koblach