Entwicklung des Lustenau-Zentrums

Leserbriefe / 14.11.2014 • 18:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Bevölkerung wurde letzte Woche der Masterplan über das Zentrum von der Koordinatorin und dem Planerteam vorgestellt. Alles, bis auf den Verkehrsplan, ist nachvollziehbar und kann in einigen Stufen verwirklicht werden. Die Planer(innen) zeigten uns auf den Plänen eine Fußgängerzone von der Sparkasse bis zur Raiba und vom Rathaus bis zur Post, nur der Busverkehr wird durch die Fußgänger­zone durchgezogen. Den Busverkehr kann ich mir jedoch in der Fußgängerzone nicht vorstellen. Auf Nachfragen beim Verkehrsplaner Herr Hartmann, wohin der jetzige Verkehr denn ausweichen soll, bekam ich die Antwort, dieser werde schon auf die anderen Straßen ausweichen (Reichs- und Holzstraße) und man müsse sich einfach mehr zu Fuß, Rad oder Öffis bewegen. Das ist natürlich ein Traum oder Vogel-Strauß-Politik. Meiner Meinung nach kann der Verkehr nur mit einer Untertunnelung der Fußgängerzone bewältigt werden, diese Lösung lehnte Herr Hartmann mit der Bemerkung „kostet viel zu viel“ einfach ab. Ich kann mir eine Zentrumsbelebung mit mehr Wohnungen, mehr Geschäften, mehr Gastronomie und mehr öffentlichen Plätzen ohne gute und realistische Verkehrslösung (nicht Verhinderung) nicht vorstellen.

Helmut Hagen,

Holzstraße 39a, Lustenau