Gewalt ist keine Lösung

Leserbriefe / 14.11.2014 • 17:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Dr. Albrich „empört“ sich über freilaufende, wildernde Hunde und fordert Verständnis dafür, wenn diese von Jägern abgeschossen werden müssen, um weiteres Tierleid zu verhindern. Es steht außer Diskussion, dass Hunde so zu beaufsichtigen sind, dass sie nicht wildern. Streunende Hunde können nicht nur andere unzumutbar belästigen, was von Gesetzes wegen verboten ist, sondern auch sich selbst gefährden, was vom Tierschutz und vom verantwortungsvollen Halter zu verhindern ist. Ebenso klar ist aber auch, dass nicht jeder frei laufende Hund automatisch zu einer Rehe zerfleischenden Bestie mutiert. Richtiges, verantwortungsbewusstes Verhalten des Hundehalters sowie Ausbildung und Training des Hundes können solche Situationen vermeiden.
Hierfür fordert die Vorarlberger Tierärzteschaft den Hundeführerschein (VN vom
16. 10. 2014) nach dem erfolgreich praktizierten Beispiel in Bayern. Wir laden die Jägerschaft und die Gemeinden ein, uns bei dieser Forderung zu unterstützten.

Vera Moosmann-Reiner,

Stefanie Siciliano,

Tierärztekammer Vorarlberg,

Bündtenstrasse 41, Höchst