Stadtbus Feldkirch

Leserbriefe / 28.11.2014 • 18:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Während der Stadtbus in den anderen Städten nur eine Ergänzung ist (da gute Verbindungen mit Landbus und Bahn), ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Feldkirch auf den Stadtbus angewiesen.

In den betroffenen Stadtteilen Nofels, Tosters und Gisingen wohnen mit 18.000 Einwohnern mehr als im restlichen Feldkirch, welche mit Bahn und Liechtensteinbus gut erreichbar sind. Leider wird der Stadtbus Feldkirch im Teilbetrieb nur dort verstärkt, wo derzeit bereits ein Angebot vorhanden ist. Stattdessen wird dafür der YoYo-Rufbus gegen den Sonntagabend-Stadtbusbetrieb ausgespielt. Doch für viele ist dies keine Ergänzung, da er zuschlagspflichtig, unflexibel (überlange Wartezeiten) und auch unbequem ist. Dies ist für den Großteil der Grund, am Sonntag auf den Stadtbus zu verzichten. Nicht selten ist der letzte Bus sonntagabends bis auf den letzten Platz besetzt, daher ist die Begründung von Frau Kräutler-Ferrari nicht glaubhaft. Gerade deshalb, weil sonntagvormittags halbstündlich gefahren werden soll (obwohl zu dieser Zeit ein ähnlich geringer Bedarf besteht wie an einem Sonntagabend).

Ich als Fahrgast verlange am Sonntagabend keinen Halbstundentakt, sondern bin mit dem Stundentakt einer Linie schon zufrieden. Dafür wird leider oft an anderen Tagen bzw. Aktionen das Geld zum Fenster rausgeworfen. Kundenorientiertes Handeln soll nicht am Sonntag um 20 Uhr enden, sondern um Mitternacht.

Reinhard Scheffknecht,

Brünneleweg 30,
Feldkirch-Nofels