Einstellung der Fütterung im Revier Hittisau II

Leserbriefe / 30.11.2014 • 18:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sorge um die Einstellung der Wildfütterung im Revier Hittisau II. Verbissschäden werden befürchtet Foto: VN/Hofmeister
Sorge um die Einstellung der Wildfütterung im Revier Hittisau II. Verbissschäden werden befürchtet Foto: VN/Hofmeister

Wenn man das Gemeindeblatt unter der Rubrik Hittisau etwas genauer unter die Lupe nimmt, kann man dort bei den Bemerkungen des Bürgermeisters lesen, dass die Jägerschaft im Revier Hittisau II beschlossen hat, die Wildfütterung im kommenden Winter einzustellen. Die Jägerschaft kommt mit dem Argument, dass von den anderen Revieren zu viele Tiere an ihre Fütterung kommen, um sich dort zu verköstigen. Wie kann man nur so kleinlich sein, dem Wild das Futter zu verweigern? Auf die eine Art kann ich auch die Jägerschaft verstehen, denn die Kosten für das Futter sind enorm hoch. Dennoch sollte es eine Lösung geben. Denn wenn die Jägerschaft keine Lösung findet, werden die Verbissschäden ins Unermessliche gehen. Diese Schäden werden die Futterkosten bei Weitem überschreiten. Also was tun? Mein Vorschlag: Alle Reviere sollen die Kosten für eine gemeinsame Fütterung übernehmen, nach dem Winter kann man zusammensetzen und ausrechnen, wie viel jedes Revier zu zahlen hat. Dadurch werden der Waldaufseher und die Waldbesitzer auf keinem größeren Abschuss bestehen. Durch diesen Vorschlag kann man auch den Preis für das Futter bestimmen.

Hans Fehr,

Gschwend 425,

Lingenau

Sorge um die Einstellung der Wildfütterung im Revier Hittisau II. Verbissschäden werden befürchtet Foto: VN/Hofmeister
Sorge um die Einstellung der Wildfütterung im Revier Hittisau II. Verbissschäden werden befürchtet Foto: VN/Hofmeister