Allumfassende Kontrolle

Leserbriefe / 19.05.2015 • 19:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Einflussreiche Kreise aus Finanz und Politik sind es, die Pläne zur Abschaffung des Bargeldes planen. Mit der Propagierung elektronischer Zahlungsmöglichkeiten sollen Menschen von Geldscheinen entwöhnt werden. Ziel ist es, angesichts riesiger öffentlicher Schuldenberge auf die Kontoguthaben zugreifen zu können. Sparen wird bestraft und jeder Einzelne einer lückenlosen Kontrolle unterworfen.

Ein Zugriff auf Vermögen seiner Bürger würde es den Staaten der EU deutlich erleichtern, ihre Schuldenberge abzutragen. Das Problem dabei: Die Bürger würden, wenn sie von derartigen Plänen erführen, ihre Bankkonten leerräumen. Also werden hinter den Kulissen Pläne geschmiedet, das Bargeld abzuschaffen bzw. dessen Verwendung auf Münzen und Scheine mit geringem Wert einzuschränken.

Ohne Bargeld sind wir völlig schutzlos der Enteignung durch den Staat ausgesetzt. Die USA und die EU haben ein gemeinsames Problem: Zinsen nahe null, „lockere Geldpolitik“ der Notenbanken, also Unsummen von künstlichem Geld in den Wirtschaftskreislauf zu pumpen, haben das Ziel – die Ankurbelung von Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen – verfehlt.

Die Schuldknechtschaft, das Bargeldverbot, der Irrtum vom billigen Geld sind das Denkmuster von privaten Gläubigern. Das sind die US-Banken JP Morgan Chase, Goldman Sachs usw. Die Staaten hängen nun in deren Schuldknechtschaft.

Werner Giacomuzzi,

Am Hoferfeld 10,

Lochau