Keimzelle der

Leserbriefe / 30.09.2015 • 18:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Gesellschaft

Betreffs der Aufforderung der ÖVP und Grünen, bestehende Diskriminierungen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften aufzulösen: Ich spreche mich ganz klar für die Unantastbarkeit der Ehe zwischen Mann und Frau aus. Dass es uns gibt, verdanken wir alle ausnahmslos der Tatsache, dass wir einen Vater und eine Mutter haben oder hatten. Bedeuten gesellschaftspolitische Veränderungen, dass diese Veränderungen gleich automatisch gut sind? Die Verbindung zwischen Mann und Frau ist nun mal die einzige, die Kinder hervorbringt. Es geht somit gar nicht nur um die Antidiskriminierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Wir müssen vielmehr über ­Vaterschaft, Mutterschaft und das Wohl der Kinder sprechen. Nicht die Samenbank, sondern die Familie mit Vater, Mutter und Kind(ern) ist die Keimzelle der Gesellschaft, und nach Artikel 16 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte steht ihr als natürliche Grundeinheit Anspruch auf besonderen Schutz durch Gesellschaft und Staat zu. Sowohl in Deutschland als auch in Österreich stellen Ehepaare mit Kindern nach wie vor die häufigste Familienform dar. In Wirklichkeit zeigt das doch, dass die klassische Familie längst nicht ausgedient hat, sondern, wenn sie funktioniert, im Grunde unschlagbar ist.

Christine Walch,

Brunnengarten 1,

Ludesch