Politik und ­Probleme

Leserbriefe / 02.10.2015 • 19:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Was erwartet uns Österreicher? Streit und Hetze oder christliches Nachdenken, wie man einander helfen kann? Was alle, die mit Wirtschaft zu tun haben, eigentlich erkennen müssten: es kann so nicht weitergehen. Die Zahl der Arbeitslosen steigt, die Zahl der Flüchtlinge steigt, und nur eine Partei kann davon profitieren, die eigentlich gar keine Lösungs­ansätze hat, die weiter führen, als bis zur eigenen Nasenspitze. Schade um unser Land und um unsere Zukunft, besonders die der Kinder. Der Unfrieden stiftet keine Zukunft, hat er nie. Die Wichtigen der Welt hätten die Aufgabe, Katas­trophen zu verhindern, nicht weiter anzuzetteln. Aber sie schaffen es nicht, über das eigene Machtdenken hinaus zu überlegen. Setzt sich der Neoliberalismus auf Kosten aller auf die Dauer durch, und Reiche werden reicher, Arme ärmer? Oder findet doch ein Umdenken statt? Ohne Menschen geht es nicht. Roboter allein werden niemandem helfen. Wo bleibt die übergeordnete christliche/islamische/jüdische/buddhistische Denkordnung? Gibt es die? Besinnen wir uns doch unserer Grundaufgaben auf dieser Welt! Nicht Reichtümer vermehren und dabei alles um uns herum zerstören. Es heißt aufwachen, Hand ausstrecken, nachdenken und gemeinsam die Probleme lösen, in Kompromissen, nicht in einem Krieg der Worte und Taten.

Mag. Christiane Url, Freundsbergstraße 24, Innsbruck