Asylwerber und Pleitebank

Leserbriefe / 09.10.2015 • 19:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Steuerzahler kommt für die Kosten der Flüchtlinge – Menschen, die Hilfe brauchen – auf, aber auch für die teure Pleitebank. Foto: AP
Der Steuerzahler kommt für die Kosten der Flüchtlinge – Menschen, die Hilfe brauchen – auf, aber auch für die teure Pleitebank. Foto: AP

Da haben fleißige Rechenkünstler sich sehr angestrengt, mit dem Ergebnis, dass die Kosten für die Asylwerber in vier Jahren zwölf Milliarden Euro ausmachen werden und wir Steuerzahler dafür aufkommen müssen. Und wofür? Für Essen und Unterkunft, für Sprachunterricht, für Arbeitsbefähigung, aber auch für Menschen, Frauen, Kinder und Männer, die ganz einfach nur Hilfe brauchen nach schrecklichen Erlebnissen im Krieg, auf der Flucht, nach dem Verlust von Angehörigen, von Hab und Gut. Für das Gefühl von Sicherheit, von Ruhe, vielleicht auch von der Hoffnung hier, oder vielleicht nach Jahren wieder in ihrer früheren Heimat leben zu können – zum Teil auch gut ausgebildet und mit der Erinnerung an erlebte Menschlichkeit. Ein Wahnsinn! Eine Pleitebank hat, wie man erfährt, bis jetzt schon sechs Milliarden Euro gekostet und die Verluste könnten noch bis zu 16 Milliarden steigen. Und wer bezahlt das alles? Wir Steuerzahler. Und wohin fließt dieses Geld? In die gierigen Hälse von „Gestopften“, die sich sicher keine Gedanken machen, wer diese gewaltigen Summen mit täglicher Arbeit aufbringen muss. Wir, die Steuerzahler, werden in beiden Fällen nicht gefragt, ob wir bezahlen wollen. Aber einmal ehrlich: Wem würden Sie das Geld geben, wenn Sie entscheiden könnten?

Maria Pühringer,

Gartenstraße 4, Thüringen