Das soziale Netz wird mit Füßen getreten

Leserbriefe / 11.10.2015 • 18:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Sozialminister sollte eigentlich die Nöte der heimischen Arbeitslosen, besonders die der über 50-Jährigen kennen und zwar noch aus seiner Zeit als einer der oberen Gewerkschaftsbosse. Aber seit er diesen Posten als Minister angetreten hat, hat er die höchste Arbeitslosigkeit bewusst in Kauf genommen. Jetzt kommt noch erschwerend die unbedachte Aktion des Kanzlers dazu, unbegrenzt Flüchtlinge ins Land zu lassen, während die umliegenden Staaten die Grenzen dicht machen und die Folgekosten der verbleibenden Flüchtlinge nicht mehr durchschaubar sind. Alles wird der Bevölkerung angelastet, indem man stillschweigend gewisse Sozialleistungen kürzt, und zum Beispiel die Wohnbeihilfe mit jedem neuen Antrag reduziert, mit fadenscheinigen Argumenten agiert, anstatt die Kosten bei den Verursachern dieser Kriege, die den hohen Staatschefs durchaus bekannt sind, einzuklagen. Nein, stattdessen lässt man die einheimische Bevölkerung immer mehr verarmen!

Alexander Ruddakies,

Flurgasse 5, Schlins