Ikea – Quo vadis? Nach Lustenau?

11.10.2015 • 16:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es wird schon recht intensiv diskutiert, wohin Ikea geht. Lustenau ist momentan im Rennen, so wie es ausschaut. Dafür, dagegen, egal – alle Meinungen sind vertreten. Was, wie und ob überhaupt, steht in den Sternen. Lustenau darf aber sicher nicht nur überlegen: „Wollen wir Ikea?“ und dann entscheiden, sondern die Frage ist: „Kann Lustenau sich Ikea leisten, was die Verkehrssituation betrifft?“ oder „Kann Lustenau es sich leisten, Ikea abzulehnen?“ Es wird sicher nicht einfach, hier Entscheidungen zu treffen. Was aber sicher ist, Ikea macht Lustenau weit über die Grenzen bekannt, fördert das Bewusstsein, dass es Lustenau gibt. Aber Ikea stellt keine Schilder auf: „Fahrt nach eurem Besuch bei Ikea ins Zentrum und kauft dort auch ein.“

Hier ist Lustenau selber gefordert. Es muss endlich ein attraktives Zentrum her, das die Leute anzieht. Lustenau muss selber dafür sorgen, dass die Leute nach ihrem Besuch bei Ikea ins Zentrum kommen. Es muss heißen: „Ich gehe zu Ikea und dann besuche ich auch Lustenau, denn dort ist immer etwas los.“ Ikea ist der Magnet, aber Lustenau muss die Leute und deren Kaufkraft dann auch halten können. Ikea bringt Leute und Kaufkraft nach Lustenau, Lustenau muss dafür sorgen, dass die Kaufkraft auch ins Zentrum kommt.

stefan bösch,
neudorfstr. 19a, lustenau