Familiensynode und Zölibat

Leserbriefe / 15.10.2015 • 20:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Im Vatikan wurde über den Umgang mit Homosexuellen und die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Eucharistie beraten. Für zölibatäre Priester und Bischöfe eine unlösbare Aufgabe. Können sie doch über Ehe nicht mitreden, da sie nie in Ehe mit einer Frau und Familie oder Lebensgemeinschaft zusammen leben durften. Dann über Homosexuelle zu beraten, ist denkbar ungeeignet, da sich im Deckmantel des Zölibats über Jahrhunderte Homosexualität bei kath. Priestern und Orden verschleiern ließ. Die vielen pädophilen Übergriffe in Orden und von Priestern beweisen es. Der größte Skandal war der Orden „Die Legionäre Christi“, der ein Skandal im Vatikan war. Der Orden wurde vom Vatikan geehrt und hochgehalten. Kardinal Ratzinger (späterer Papst Benedikt XVI.) wurde informiert, das Verfahren 2002 eingestellt. Durch Papst Johannes Paul II. Wiederaufnahme, Papst Benedikt XVI. beendete das Verfahren mit einer Verurteilung und Schließung des Ordens. (Nachweis: ORF-kreuz&quer vom 16. 6 .2015). Die Abschaffung des Zölibats wäre wichtig. Die Priester sollen freiwillig über Ehe entscheiden können und hätten dann Erfahrung bei Ehe und Homosexualität. Bei der katholischen Kirchenführung mit teilweise überalteten und machtbehaltenden Kardinälen wird es lange dauern. Das ist das Problem des reformwilligen und bisher besten Papstes, Franziskus.

Oskar Piffer,

Gerbergasse 11, Dornbirn