Wirtschaftskrise und starker Mann

Leserbriefe / 19.10.2015 • 19:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 14. Oktober 2015.
VN-Bericht vom 14. Oktober 2015.

Der Genderblödsinn, die verordnete sogenannte Willkommenskultur sowie die allgegenwärtige Gehirnwäsche für die Zwangs-Gesamtschule sind eindrucksvolle Beispiele dafür, dass die öffentliche und die veröffentlichte Meinung nicht dasselbe sind. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung wollen diese, von einer lautstarken Betroffenheitsszene als unverzichtbar hinauspo-saunten Scheinsegnungen der Menschheit nicht. Wenn wachsende 40 Prozent der Wahlberechtigten regelmäßig den Wahlen fernbleiben, gerade noch staatstragende Parteien in Vorarlberg zur Schrumpfdemokratie bzw. in Wien zur Volkskleinpartei degradiert werden und die Leute in ihrer Verzweiflung schon wieder in die Arme von Solarium gebräunten, ältlichen Discohelden flüchten, sollte das dem Rest der noch klar denkenden Politiker, nona, endlich zu denken geben. Vielleicht sind als verstaubt geltende Tugenden wie Fleiß, Ehrlichkeit, Sparsamkeit und Disziplin, kombiniert mit jeweils einer guten Portion Gottvertrauen und von Pathos entfrachteter Vaterlandsliebe doch wieder zukunftsfähig. Damit haben unsere Väter und Großväter jedenfalls den Trümmerhaufen nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der reichsten und friedlichsten Länder der Welt aufgebaut. Man kann aber auch das Volk mittels veröffentlichter Meinung der selbsternannt chronisch Guten noch ein Weilchen stillhalten. Dann braucht es nur noch eine kräftige Wirtschaftskrise und einen starken Mann. Wollen wir wirklich nochmals auf das hinarbeiten?

Dr. Klaus König,

Hofsteigstrasse 8,

Lauterach