Lustenauer ­entscheiden über Lustenau

21.10.2015 • 16:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die geplante Ansiedlung von Ikea regt weiterhin auf. FOTO: EPA
Die geplante Ansiedlung von Ikea regt weiterhin auf. FOTO: EPA

Ich frage mich, warum immer das ganze Land kritisiert, wenn eine Gemeinde etwas entscheiden will. Es kann doch den Leuten in Fußach, im Bregenzerwald oder im Oberland egal sein, was wir in Lustenau tun. Niemand wird gezwungen, bei Ikea einzukaufen. Wir Lustenauer und unser Bürgermeister haben bestimmt genug eigenes Verantwortungsgefühl unserer Gemeinde gegenüber und kennen unseren Verkehr genau, denn wir sind diejenigen, die täglich im Schritttempo fahren müssen. Man sieht ja, was die Einmischung bringt, denn wir hätten bestimmt schon selbst beschlossen, wo es eine Umfahrung gibt. Wenn ein Ikea kommt, ist es eine Entscheidung von Lustenau und nicht von allen Drumherum. Ich gebe zu, ich war auch schon in St. Gallen und Ulm, und niemand wird gezwungen bei Ikea zu kaufen. Auch wenn kritisiert wird, dass es vermutlich viele Teilzeitarbeitsplätze geben wird, viele in Lusten­au wären froh, sie hätten einen Halbtagsjob.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die anderen Möbelhäuser nur Möbel aus österreichischem Holz führen. Das ist ein absurdes Argument.

Marianne Laatsch,
Holzstraße 6a, Lustenau