Geforderte

Leserbriefe / 22.10.2015 • 18:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Pensionsreform

Zur bevorstehenden Pensions­reform des Finanz- und Sozialministers wären einige wichtige Punkte zu berücksichtigen, denn bis jetzt wurden nur die ASVG-Pensionen in Betracht gezogen und drastisch vernachlässigt. Bei den hohen Beamten- und Politikerpensionen wurden nie Abschläge oder Steuer­erhöhungen in Betracht gezogen bzw. auch nur erwähnt, denn gerade diese Personengruppe besitzt das Privileg, im Ruhestand unbegrenzt dazuverdienen zu dürfen, wohlgemerkt steuerfrei, mit welchem Recht gegenüber den ASVG-Pensionisten muss man sich fragen? Dazu muss erwähnt werden, dass diese Ungerechtigkeit verfassungsrechtlich geändert werden muss, aber das trauen sich die Verantwortlichen nicht. Man muss sich als einfacher Mensch schon fragen, warum sich der ASVG-Pensionist mit 55 Prozent seines jahrelang geringen Lohnes als Rente abspeisen lassen muss, während die Pensionsgruppe der Beamten und Politiker 80 Prozent des Letztbezugs erhält, bei denen auch nie ein Durchrechnungszeitraum bestanden hat, was somit die Pensionen nicht finanzierbar macht und den Großteil des Bundeszuschuss erfordert. Man schiebt alles den ASVG-Pensionisten zu.

Alexander Ruddakies,

Flurgasse 5, Schlins