Krankmacher

Leserbriefe / 23.10.2015 • 18:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Lebensmittel

Die Chemiekonzerne ­vergolden ihr Gift. Es wird, dank viel Lobbyarbeit, so viel wie möglich in unsere Lebensmittel eingepackt und auf unsere Felder gespritzt. Die EU überprüft die Farbstoffe und Konservierungsstoffe sehr wohl. Ein synthetischer Farbstoff wird mit 200 mg über 14 Tage am Menschen getestet. Es treten Nebenwirkungen auf. So wird mit 60 mg getestet. Es treten keine Nebenwirkungen auf. Also wird 60 mg zur Berechnung der Menge, die in die Lebensmittel beigefügt werden kann, als Wert hergenommen. Obwohl eine Reihe von unabhängigen Studien sehr wohl auch bei 60 mg auftretende Nebenwirkungen beweisen. Laut der EU-Behörde EFSA (European Food Safety Autho­rity) kann bei Einnahme von 30 g des Lebensmittels der erlaubte Grenzwert von 200 mg erreicht werden. Trotzdem, der Farbstoff wird freigegeben. Weiters hat eine Reihe von Studien belegt, dass gerade Kinder und Kleinkinder über den betroffenen Grenzwert kommen. Darauf hat die EU verfeinerte Studien veranlasst. Das Ergebnis war: Es treten bei keinen Altersgruppen Übertretungen des Grenzwertes auf.

Arno Metzler,

Dr. -A.-Schneider-straße 34a, Dornbirn