Flüchtlingskrise

Leserbriefe / 26.10.2015 • 21:38 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Unsere Innenministerin Johanna Mikl-Leitner meint, es müsse an einer „Festung Europa“ gebaut werden, da wir dieser Völkerwanderung ansonsten hilflos ausgeliefert sind. ­Außenminister Kurz wiederum vermeldet, dass Grenzzäune, entgegen anders lautenden Meldungen, sehr wohl Wirkung zeigen. Beispiele dafür sind die Zäune in Ungarn, Bulgarien und Spanien. Demgegenüber spricht Verteidigungsminister Klug davon, dass die österreichischen Grenzen auf jeden Fall offen bleiben müssen. Von unserem obersten Befehlshaber des Bundesheeres, Bundespräsident Fischer, sind nur inhaltsleere Andeutungen zu hören. Tatsache ist, dass unsere Regierungskoalition auch in dieser Ausnahmesituation nicht in der Lage ist, einheitlich aufzutreten und entschlossen, und zwar im Sinne Österreichs, zu handeln. Der einzelne Staatsbürger kann dieser staatlichen Hilflosigkeit nur sprach- und fassungslos zuschauen, wohl wissend, dass unsere Republik mit rasenden Schritten an die Wand gefahren wird.

Siegfried Reiner,
Beckenhag 12, dornbirn