Kriegsverursacher
verdienen ­Unsummen

27.10.2015 • 17:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es ist interessant, dass sich Außenminister Sebastian Kurz heute für besseren Grenzschutz einsetzt. Vermutlich steht er in Brüssel noch alleine da. Es gibt allerdings schon Mitgliedstaaten der EU, bei denen der Grenzschutz funktioniert. Als das Schweizer Volk 2014 für die Eidgenössische Volksinitiative gegen Masseneinwanderung stimmte, hatten Außenminister Sebastian Kurz und EU-Kommissionspräsident a. D. José Mario Barroso die Schweiz in allen Sendern Europas als Rosinenpicker getadelt. Bundeskanzlerin Angela Merkel reiste eineinhalb Jahre später in die Schweiz und ließ sich aus erster Hand von der amtierenden Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga erklären, wie daselbst das Flüchtlingsproblem gelöst wird. Die Flüchtlingsbewegung begann bereits vor rund zehn Jahren an Spaniens Grenze. Die Frontex schaffte damals keine Abhilfe und nur Kosten. Italien und Griechenland wurde von Brüssel befohlen, die Flüchtlinge aufzunehmen und zu registrieren, weil sie ja ihr Land betraten. So sieht heute jeder Bürger, wie Europas teure Regierung nicht im Entferntesten daran gedacht hatte, entsprechende Maßnahmen zu planen. Diese auf die EU zufließende Katastrophe kann mit jetzigen Lösungen nicht bewältigt werden. Die Verursacher dieses Krieges verdienen Unsummen an Euro, Pfund und Dollar. Die Misere der Flüchtlinge wird weiterhin dem unbeteiligten Volk selbst überlassen.

Dölf zwahlen,
Steinackerstrasse 6b/20,
Lustenau