Asylkrise bringt Länder an
die Grenzen

05.11.2015 • 17:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Diese Asylkrise bringt nicht nur die Bundesländer, sondern die gesamte EU an ihre Grenzen, die teilweise schon überschritten wurden. Nicht nur die USA, sondern auch die EU ist für dieses Drama der Völkerwanderung durch die Destabilisierung des Nahen Ostens verantwortlich. Deutschland hat mit der Aussetzung von Dublin III und dem Ruf, „Wir können alle Flüchtlinge aufnehmen, wir schaffen das schon“, wesentlich zu dieser Situation beigetragen. Die Zwangsmaßnahmen der EU-Kommission und der österreichischen Regierung tragen auch zu keiner Lösung bei, sondern verschärfen die Situation nur. Zudem kommt noch das Problem hinzu, dass die Sorgen und Ängste der Bevölkerung nicht ernst genommen werden. Diese EU steht dem Flüchtlingsstrom, für den sie mitverantwortlich ist, machtlos gegenüber, genauso wie die Bevölkerung, die dem Ganzen hilflos gegenübersteht und komplett überfordert ist. Hier hat nicht nur die EU-Kommission, sondern auch die österreichische Regierung total versagt. Da gibt es nichts mehr, mit dem man den Flüchtlingsstrom stoppen könnte, dafür ist es viel zu spät. Wir gehen einer von Unruhen geprägten Zukunft entgegen. Die Zeit des Friedens wird ein baldiges Ende finden.

Roland Geiger,
Nitidon 20a, Nenzing