Kinderbetreuung
zu Hause

Leserbriefe / 05.11.2015 • 18:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ich finde es schade, dass immer in Kinderbetreuungsstätten investiert wird. Ich glaube, dass es wichtiger wäre, in eine gesunde Familienpolitik zu investieren. Ich selbst, Mutter von sechs Kindern, bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, unsere Kinder selbst zu Hause zu erziehen und zu betreuen (Kinder sind ein Geschenk Gottes). Es gibt keinen besseren Ort als zu Hause bei Mama und Papa aufwachsen zu dürfen. Ich glaube, auch wenn man sein Kind fragen würde, wo es lieber wäre, würde es antworten: bei Mama und Papa. Wenn man sich dessen bewusst wäre, wie wichtig gerade die ersten drei Lebensjahre eines Kindes bei seinen Eltern sind (das sind die prägendsten Jahre), würde vieles anders ausschauen. Es wäre sinnvoller, in eine Mutter und Hausfrau zu investieren und ihr zu ermöglichen, zu Hause sein zu dürfen, ohne abgewertet („nur Hausfrau“) zu werden. Es wäre uns Hausfrauen geholfen, wenn wir einen Monatslohn (Gehalt) bekommen würden. Diese Familienpolitik, wie sie heute betrieben wird, reißt Familien immer mehr auseinander, anstatt sie zusammenzuhalten. Ich möchte allen Mamas sagen, wie wichtig sie sind und dass sie eine wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft leisten. Politiker und Eltern, denkt darüber nach, wie unsere Kinder entscheiden würden, wenn sie mitbestimmen dürften!

Brigitte Zuchetto,

Gurtinetsch 14, Göfis