Kostenlose

06.11.2015 • 18:10 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Direkthilfe

In den letzten Tagen besuchte ich mit meiner Frau und vier Tüten voller Kleidung ein Heim, in dem circa 100 asylsuchende Menschen untergebracht sind. Wir breiteten dort die Kleidungsstücke aus und veranstalteten einen Minibasar. In nur wenigen Minuten fanden alle Stücke neue Besitzerinnen und Besitzer. Menschen wie ein kleiner Junge, der mit dem sinkenden Schlepperboot alles außer der Kleidung am Leib verloren hat. Der nächste, für viele dieser Menschen unvorstellbare Winter kommt bestimmt. Uns wurde schon jetzt warm ums Herz.

Martin Huchler,

Unteres Tobel 15,
Götzis