Pensionenbudget zu hoch

11.11.2015 • 18:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief von Harald Zanetti, VN am 11. 11. 2015:

Sehr geehrter Herr Zanetti, zu Ihrem Leserbrief möchte ich klarstellen: Leider wurde meine wesentliche Forderung, nämlich einen Teil des Betrages den Mindestpensionisten zu geben, nicht veröffentlicht. Das führte in der Folge bei Ihnen zu einem Missverständnis. Der Staat muss heuer um 300 Millionen Euro weniger zu den Pensionen zuschießen, als im Budget vorgesehen. Dabei handelt es sich nicht um Pensionsbeiträge der Versicherten, sondern um Steuermittel des Bundes (Bundeszuschuss).

Ein Beweis, dass unser Pensionssystem – allen Unkenrufen zum Trotz – auch für kommende Generationen finanzierbar bleibt und gesichert ist.

Der Pensionistenverband fordert, eben einen Teil dieses Geldes für die rund 225.000 Ausgleichszulagenempfänger („Mindestpensionisten“) zu widmen. Ihnen soll, so wie allen anderen Pensionsbeziehern unter der Steuerfreigrenze, die sogenannte „Negativsteuer“ – eine Gutschrift in Höhe von bis zu 110 Euro im Jahr gewährt werden! Denn leider verwehrte Finanzminister Schelling dieser Personengruppe die Gutschrift, und das will der Pensionistenverband ändern. Der Pensionistenverband hat dafür gekämpft, dass auch die Pensionisten von der Steuerentlastung profitieren. Wir haben erreicht, dass Durchschnittspensionsbezieher 300 bis 400 Euro jährlich mehr Geld im Börsel haben. Ich danke Ihnen, dass Sie unsere Forderung unterstützen!

BM a.D. Karl Blecha,

Präsident des Pensionisten­verbandes Österreichs

Gentzgasse 129,
1180 Wien