Solarförderung

12.11.2015 • 17:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wieder ein typisches Beispiel des Liebkindes „Energieautonomie Vorarlberg“ des Adi Gross. Als ihm, für mich offensichtlich, klar wurde, dass dieses nur ein Schlagwort ist und nie und nimmer Wirklichkeit werden kann – grüne Träumereien –, hat er einfach das Handtuch geworfen und ist dorthin gewandert, wo man noch solche Träume träumen kann, zu den Grünen. Und wo stehen momentan die landesgeförderten Thinks (das sind die E-Automobile aus Norwegen, die nach kurzer Zeit von den Straßen verschwunden sind) und wie sieht die Energiebilanz nach deren Verschrottung aus? Auch ich gehe davon aus, dass das Energieaufkommen in Zukunft anders aussehen wird als heute, aber man sollte auch in Vorarlberg das Augenmaß nicht verlieren und der Entwicklung der Technik die Zeit lassen, die sie braucht, um mehrheitsfähig zu werden, der Gegenwind, der der Windenergie entgegenweht, und die Diskussion über die Sinnhaftigkeit, Solarstrom auch dann zu fördern, wenn er nicht gebraucht wird, sollte zu denken geben.

Auch ich werde ziemlich sicher einmal in einem E-Automobil unterwegs sein und emissionsfrei heizen, aber erst dann, wenn die Energie- und sonstige Bilanz stimmt. Falls Herr Gross an meinen Aussagen zweifelt (z. B. zu Elektromobilität oder Sinnhaftigkeit der derzeitigen Solarförderung), kann ich ihm wertvolle Informationen geben.

Werner Lenz,

Vogelbühel 13, Feldkirch