Leserbriefe / 20.11.2015 • 18:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Anschläge in Paris

Die Anschläge in Paris erschüttern und ängstigen zugleich. Erschütternd sind sowohl die Todesopfer, das Leid und die Trauer der Hinterbliebenen als auch der Hass, mit dem wir konfrontiert sind. Und sie ängstigen, weil man plötzlich nachzudenken beginnt, ob man sich noch in einem Restaurant treffen soll oder zu einem Konzert gehen kann. Völlig zu Recht stellen sich viele Menschen nun die Frage: Wird in Österreich genug getan, um uns ein sicheres und freies Leben
zu gewährleisten?

Spätestens seit bekannt wurde, dass einer der Pariser Attentäter über die Balkanroute nach Frankreich kam, leuchtet ein, dass intensive Kontrollen an den Grenzen notwendiger denn je sind: Ein Staat soll und muss wissen, wer sich in seinem Land aufhält. Damit sollen Flüchtlinge aber keineswegs unter einen Generalverdacht gestellt werden. Gleichzeitig wird es auch notwendig sein, sich die Frage zu stellen, ob die Sicherheit in unserem Land gewährleistet ist und ob die Polizei nicht mit zusätzlichen Mitteln und Kompetenzen ausgestattet werden muss. Denn Freiheit kann es ohne Sicherheit nicht geben, während Sicherheit ohne Freiheit keinen Sinn macht.

Simon Kampl,

Eicheleweg 9a, Hard