Kunstrasen ist kein „Betonplatz“

22.11.2015 • 17:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief „Nachwuchs auf dem Abstellgleis“ von Herrn Honeck Gerhard,
VN vom 20. 11. 2015:

Es ist toll, wenn sich Leute aus Lochau um den Fußball in Altach, besonders um den Nachwuchs, Sorgen machen. Dazu einige Bemerkungen. So ist es ganz normal, dass sich im „Riedle“ bei 17 Nachwuchsmannschaften, die wir haben, diese den Platz bei den Trainings aufteilen. Zudem ist die Spielfläche im Riedle größer als ein normales Spielfeld. Auch unser Kunstrasen wird in diesem ­Leserbrief stark kritisiert. Dazu einige Fakten: Die dritte Generation Kunstrasen, die in Altach eingebaut wurde, ist von der UEFA zertifiziert und auch vom Vorarlberger Fußballverband kommissio­niert worden. Unser Kunstrasen ist auch mit einer Bewässerungsanlage ausgestattet, also kann das Spielfeld zu jeder Zeit bewässert und damit abgekühlt werden. In Vorarlberg gibt es 14 Kunst­rasenfelder, auf denen Meisterschaftsspiele ausgetragen werden können. Speziell in der Winterzeit ist unser Kunstrasen sehr gefragt und wird durch Vorarlberger Vereine für Trainings und Spiele gerne benützt. Durch die Neuerrichtung unseres Hauptspielfeldes kommt der Nachwuchs zu mehr Spielzeit auf diesem.

Abschließend möchte ich alle Kritiker einladen, unseren „Betonplatz“ selbst in Augenschein zu nehmen. Die Oberfläche ist wesentlich weicher als ein Natur­rasen. Zudem wird er laufend gereinigt und gebürstet, was eine gleichbleibende Benützung möglich macht. Auch unsere Profis trainieren bei schlechter Witterung auf unserem Kunstrasen.

Kurt Müller, Cashpoint
SCR Altach, Infrastruktur, Schnabelholz 1, Altach