Stickoxidwerte
bei Dieselmotor

Leserbriefe / 22.11.2015 • 18:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Da sich viele Käufer aus Umweltgründen für ein VW-Bluemotion-Modell entschieden haben und damit auch für die Mehrkosten aufgekommen sind, ist vermutlich die von VW Porsche mitgeteilte kostenlose, zeitlich unbefristete und staatlich verordnete Nachbesserung nicht zu akzeptieren. Etwa bei einem Betrug oder einer anderen Gesetzesverletzung genügt es auch nicht, allein durch eine Schadenswiedergutmachung den Geschädigten nur teilweise, verbunden mit einem nicht beschriebenen Zeitaufwand in der Werkstätte sowie einer von VW nicht deklarierten Terminvorgabe und staatlichen Zwangsmaßnahme den eventuellen Gesetzesbruch zu reparieren. Wie wird der Zeitaufwand für die nötigen Korrekturen und sonstiges (Leihwagen, usw.) entschädigt? Dies wurde im Schreiben vom 8. Oktober 2015 an die betroffenen VW-Kunden mit keinem Wort erwähnt. Vor allem, wenn durch ein Softwareupdate die Motorleistung, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit nachweislich nicht der beim Kauf zugesicherten Eigenschaft entsprechen sollte, fühlen sich Käufer, so leid es mir tut, als betrogene Endverbraucher. Niedrige Emissionen sind vermutlich nur mit Leistungseinbußen erreichbar. Gegenbeweise müssten durch technische und rechtliche Überprüfungen von den zuständi­gen Institutionen (z. B. ARBÖ, ÖAMTC, TU Wien, Versicherung, Verbraucher-Rechtsschutz) für eine Klagemöglichkeit erbracht werden. Sollte die PS-Zahl u. v. m. dabei sinken, wird eventuell das Bestehen auf eine Rückabwicklung des Kaufvertrages nicht ausgeschlossen sein.

Heinz Schmidt,

Arlbergstraße 139/57, Bregenz