Bauwahn in Hohenems In Hohenems wird viel gebaut. Ich würde mir Informationen seitens der Stadt oder Baufirma erwarten, wenn man von Umleitungsverkehr durch Kanal- oder Leitungsarbeiten betroffen ist. In anderen Kommunen wird das auch so gehandhabt, in Hohenems nicht. Im Ortsteil Witzke wurde in den letzten Jahren eine Unzahl an Wohnungen errichtet, und der Bauwahn an der Bahn geht munter weiter. Man könnte meinen, dass eine Stadt wie Hohenems hierfür ein Verkehrskonzept besitzen sollte. Leider kann ich absolut keines ausmachen. Durch die anfangs erwähnte Tiefbau-Baustelle an der Witzestraße bekomme ich den Anrainerverkehr durch die improvisierte Umleitung über Arbogastweg und Frido­linweg nun hautnah mit. Unglaublich, wie viele Autos fahren! Für die Bewohner der Wohnblöcke an der Bahn ist es offensichtlich viel attraktiver über die für viel Verkehr äußerst ungeeignete Witzkestraße zu fahren, als über die für sie nähere Route Appenzeller Straße – Walserstraße. Diese Verkehrsanbindung ist aber leider auch überhaupt nicht geglückt. Ich hätte jetzt gerne gewusst, ob es auch in Hohenems möglich wäre, die betroffenen Bürger im Vorfeld von Baumaßnahmen oder Verkehrsumleitungen zu informieren? Des Weiteren wünsche ich mir, dass die Stadt nicht nur wie verrückt baut, sondern auch schaut, wie der daraus resultierende Verkehr gemanagt werden kann. Hannes Pongruber, Arbogastweg 5, Hohenems

Leserbriefe / 20.03.2016 • 18:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit